Weihnachtsbäume sind in Großbritannien so verbreitet wie bei uns. Wer hat diesen urdeutschen Brauch auf die Britischen Inseln importiert? Gemeinhin wird dem Gatten der Königin Victoria, dem deutschen Prinzen Albert, dieses Verdienst zugeschrieben, und tatsächlich hat er wohl dafür gesorgt, dass die kinderreiche königliche Familie stets einen prächtig geschmückten Christbaum hatte. Nachdem ein Bild davon in einem Magazin erschienen war, verbreitete sich diese Institution nach und nach im Bürgertum. Aber schon im 18. Jahrhundert hatte Queen Charlotte, die Gemahlin des leider auch als „Mad King George“ bekannten Königs George III., erstmals Christbäume in Windsor aufstellen lassen.
Diese Königin stammt aus Mirow im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. In der Serie „Bridgerton“ nimmt sie regen Anteil an Tratsch und Klatsch der englischen Hofgesellschaft und tritt sehr dominant auf, in Wirklichkeit war sie wohl eher zurückhaltend und interessierte sich vor allem für Pflanzen, was ja auch zur Weihnachtsbaumgeschichte passt und ihr den Ehrentitel „Queen of Botany“ eintrug. Sie hatte maßgeblichen Anteil an der Einrichtung der Royal Botanic Gardens Kew bei London. Obwohl die Ehe anfangs glücklich war und das Paar 14 Kinder bekam, überschattete bald eine schwere Erkrankung des Königs die Idylle. George III. erlitt immer wieder Zeiten der Verwirrung und starb am Ende in völliger Umnachtung.
Wir möchten nun wissen: Welche dekorative Pflanze ist benannt nach Queen Charlotte? Der Name ist nicht von ihrem Vornamen, sondern von ihrem Herkunftsnamen – von einem echten Familiennamen kann man bei Adelsgeschlechtern nicht sprechen – abgeleitet. Notieren Sie den dritten Buchstaben (Wort hat insgesamt 10 Buchstaben), if you please.


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