Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Unser Katalog

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Bittersüße Geschichten

Bittersüße Geschichten

Orangenmarmelade und Toast

Knuspriger Toast mit Orangenmarmelade – zum Frühstück ein Genuss! Aber bevor wir reinbeißen, stellt sich uns die Frage: Wieso ist Orangenmarmelade eigentlich typisch englisch? Bekanntlich wachsen auf den Britischen Inseln keine Zitrusfrüchte, oder wenn doch, dann nur die kleine Ziervariante, die im Winter in die (na klar!) Orangerie muss. Des Rätsels Lösung liegt, wie so oft, in der Geschichte.

Als Seefahrernation importierte England schon vor Jahrhunderten exotische Produkte, und so waren auch Orangen und andere Zitrusfrüchte bereits im 17. Jahrhundert verbreitet und wurden in London von sog. Orangenmädchen verkauft. An Bord der Schiffe selbst waren sie ohnehin unverzichtbar, seitdem man erkannt hatte, dass sie gegen die Seefahrer-Krankheit Skorbut (die von Vitamin-C-Mangel verursacht wird) vorbeugten.

Das Wort Marmelade – auf Englisch „marmalade“ mit einem A mehr als bei uns – wurde ebenfalls importiert, und zwar aus dem Portugiesischen; „marmelo“ heißt allerdings Quitte und nicht Orange. Genau wie Quitten enthalten Zitrusfrüchte von Natur aus Pektin, das beim Kochen geliert. Da es bei Orangen und Co. allerdings vor allem in der Schale sitzt, werden die Schalen für Zitrusmarmelade immer mitgekocht und teilweise noch klein geschnittene beigefügt – für viele Kenner das Beste! Grundzutat für Orangenmarmelade ist übrigens die Pomeranze, die Bitterorange.

Vermutlich bedeutete „marmalade“ im Englischen eine Zeitlang auch Quittengelee, ehe sich die Bedeutung verengte. Heute heißt nur Zitrusmarmelade so, alles andere ist „jam“ oder – je nach Konsistenz – „jelly“. Die EU-Rechtsprechung hat diese Definition übernommen, sodass es eigentlich keine Marmelade aus Kirschen oder Erdbeeren mehr geben darf, sondern nur noch Konfitüre oder Gelee. Im deutschen Alltagssprachgebrauch ist diese Regelung allerdings nicht so recht angekommen.

Rund um die britische Orangenmarmelade rankt sich eine kleine Legende. Angeblich kam eine Kaufmannsfrau aus dem schottischen Dundee im 18. Jahrhundert unverhofft an Pomeranzen, weil vor der Küste ein spanisches Schiff mit fruchtiger Ladung gekentert war. Roh sind Pomeranzen (genau wie Quitten) ungenießbar. Sie wollte sie nicht wegwerfen und kochte sie daher mit Zucker. Ob dies eine schön erdachte Geschichte ist oder die Wahrheit, sei dahingestellt. Jedenfalls war Dundee früher ein Zentrum der Marmeladenproduktion.

 Viel Auswahl an Marmelade, Konfitüre und Lemon Curd finden Sie hier in unserem Sortiment.

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Kulinarisches"

Erbsensüppchen mit Bärlauch und Minze

Kulinarisches | von Petra Milde

Ein frühlingshafter kulinarischer Gruß 

Von Mitte März bis Anfang Mai lockt der Bärlauch uns wieder mit seinem Duft. Es ist die Zeit von…

Weiterlesen
GlenAllachie Distillery

Kulinarisches | von Petra Milde

Kaum eine andere schottische Whiskymarke hat in den vergangenen Jahren so einen Aufwärtstrend erlebt wie GlenAllachie. Noch vor zehn Jahren hätte man…

Weiterlesen
Valentine Scones: Einfach herzig!

Kulinarisches | von Petra Milde

Ohne Herzen ist ein Valentinstag kein Valentinstag, oder? Und da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, backen wir heute Scones in Herzform.

Scon…

Weiterlesen
Herzhaftes Brot für kalte Tage: Guinness-Brot

Kulinarisches | von Petra Milde

Wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, dann kommen uns die Wärme unserer Küche und der Genuss von etwas Herzhaftem gerade recht. Dieses würzige,…

Weiterlesen