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Ewan McGregor wird 55 – Vom Jedi-Meister zum „Gentleman in Moskau“

Ewan McGregor wird 55 – Vom Jedi-Meister zum „Gentleman in Moskau“

Vom Junkie zum Jedi-Meister – der schottische Schauspieler Ewan McGregor beherrscht die Extreme wie kaum ein Zweiter. Unvergessen bleibt, wie er für „Trainspotting“ 15 Kilo abnahm, um den ausgezehrten Heroinjunkie Mark Renton darzustellen. Doch anders als Sir Alec Guinness haderte McGregor nie mit seiner ikonischen Rolle als Obi-Wan Kenobi. Im Gegenteil: 17 Jahre nach seinem letzten Auftritt kehrte er 2022 für die gefeierte Disney+ Serie „Obi-Wan Kenobi“ in die Robe des Jedi-Meisters zurück – ein Herzensprojekt, das er auch als Produzent begleitete.

Doch es wäre falsch, den Schotten nur auf Lichtschwerter und Kultfilme zu reduzieren. McGregor hat sich längst als Regisseur, Charakterdarsteller und Musiktalent etabliert, das sich zudem unermüdlich für wohltätige Zwecke einsetzt.

Die Wurzeln in Schottland

Geboren wurde er am 31. März 1971 im schottischen Perth und wuchs in Crieff auf. Dass das schauspielerische Talent in der Familie liegt, zeigt ein Blick auf seinen Onkel Denis Lawson, der in der „Star Wars“-Saga den X-Wing-Piloten Wedge Antilles spielte. Mit 16 Jahren entdeckte Ewan seine Liebe zum Theater, verließ später kurz vor seinem Abschluss die Londoner Guildhall School, um seine erste große TV-Rolle anzunehmen. Der Durchbruch folgte 1996 mit „Trainspotting“.

Ein Oscar-Preisträger der Herzen und des Emmy-Jurys

Von den großen Blockbustern wie „Moulin Rouge“ (2001), in dem er sein Gesangstalent bewies, bis hin zu kleineren Independent-Produktionen wie „Young Adam“ – sein Spektrum ist riesig. In den letzten Jahren feierte er besonders im Serien-Format große Erfolge: 2021 gewann er den Emmy für seine Darstellung des Modeschöpfers in „Halston“, und 2024 begeisterte er Kritiker weltweit in der Verfilmung von „Ein Gentleman in Moskau“.

Leidenschaft auf zwei Rädern

Neben der Schauspielerei gehört seine Leidenschaft dem Motorradfahren. Seine „Long Way“-Dokus mit bestem Freund Charley Boorman sind legendär. Nach den Reisen von London nach New York (2004) und von Schottland nach Südafrika (2007) folgte 2020 das Abenteuer „Long Way Up“, bei dem sie auf elektrischen Harley-Davidsons von Argentinien nach Los Angeles fuhren – eine Pionierleistung in Sachen Elektromobilität.

Engagement und privates Glück

Sein humanitäres Engagement, unter anderem für UNICEF und die GO Campaign, führt ihn immer wieder in entlegene Weltregionen. Inzwischen zieht es ihn auch privat wieder stärker in seine alte Heimat: Er kaufte sich ein Haus in Schottland, unweit seiner Geburtsstadt.

Nach der Scheidung von Eve Mavrakis im Jahr 2020 fand er sein privates Glück mit der Schauspielerin Mary Elizabeth Winstead, die er am Set der Serie „Fargo“ kennenlernte. Das Paar heiratete im April 2022. Gemeinsam haben sie einen Sohn, Laurie (geboren 2021), der Ewan zum fünffachen Vater machte, da er aus erster Ehe noch vier erwachsene Töchter hat. Besonders berührend: In dem Film „Bleeding Love“ (2024) stand er gemeinsam mit seiner ältesten Tochter Clara vor der Kamera.

Wir dürfen gespannt sein, welche Abenteuer Ewan McGregor – ob auf dem Motorrad, als Charakterdarsteller oder im Einsatz für eine bessere Welt – als Nächstes bestehen wird. Happy Birthday, Ewan!

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Leserbriefe (1)

  • Stephan Mark Stirnimann
    am 31.03.2026
    Gut geschrieben! Mir hat der Ewan schon immer sehr gefallen. Ich weiss noch genau, wie ich das Buch "Long Way Round" in meiner damaligen Abenteuerzeit in Neuseeland mit grossem Interesse gelesen hatte. Er und Charley inspirierten mich zu noch mehr Abenteuern!

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