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Eine schöne englische Landschaft
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Die feine englische Art

Inspector Barnaby

Inspector Barnaby

Der erste Inspector Barnaby John Nettles (rechts) mit Jason Hughes als Ben Jones. Aus der Folge „Mord von Meisterhand“. Foto © ZDF / Mark Bourdillon

Midsomer, ein beschauliches, wenn auch leider erfundenes County, hat alles, was Briten so brauchen: Wunderbare grüne Landschaft mit „rolling hills“, Feld, Wald und Fluss, eine historische Kleinstadt, bezaubernde Dörfer, Pubs, Tearooms, Cottages, hochherrschaftliche Häuser, Hunde und Pferde. Trotzdem wird hier gemordet, was das Zeug hält – und teils auf sehr blutige Art und Weise. Dann tritt Inspector Barnaby auf den Plan und klärt in aller Ruhe auf, und zwar seit 1997. Das kann man wohl einen TV-Klassiker nennen. Derzeit läuft in Großbritannien die 19. Staffel.

Genaugenommen gibt es den guten Inspector zweimal. Die ersten 13 Staffeln – die mit jeweils vier oder sechs Folgen recht kurz sind – ermittelte Tom Barnaby, gespielt von John Nettles. Seit 2011 ist John Barnaby, der jüngere Cousin des Original-Kommissars, in dessen Fußstapfen getreten. Er wird von Neil Dudgeon dargestellt. Genialerweise sehen sich die beiden Schauspieler ähnlich, so dass eine Verwandtschaft glaubhaft erscheint. Gleichwohl trauern Teile der großen Fangemeinde dem ersten Barnaby bis heute nach. Glücklicherweise wird auch bei uns die Serie so oft wiederholt, dass man Barnaby eins immer mal wieder zu Gesicht bekommt.

Die Handlung der Serie spielt meist in einem Dorf, wobei die Drehbuchschreiber viel Fantasie bei der Erfindung von Ortsnamen zeigen. Bei Wikipedia gibt es eine Liste der Midsomer-Dörfer, die mit Angels Rise beginnt und mit Whitcombe Mallet endet. So very English! Viele Dörfer tragen auch „Midsomer“ im Namen, zum Beispiel Midsomer St. Claire oder Midsomer Priors.

Gedreht wird überwiegend in Buckinghamshire und Oxfordshire, eine wirklich idyllische Gegend nicht weit von London. Sie wird allerdings, wenn wir den „Midsomer Murders“ – so der Originaltitel – glauben wollen, bevölkert von eifersüchtigen Gatten, enttäuschten Frauen, verrückten Druiden, seltsamen Pfarrern, egomanischen Künstlern und manch anderen Menschen, denen man Morde zutrauen könnte. Meist gerät Barnaby zunächst aber auf eine falsche Fährte, ehe er die wahren Täter findet. In Großbritannien braucht er dazu volle zwei Stunden, weil ITV so viele Werbeunterbrechungen hat, bei uns nur anderthalb. Die heißgeliebte Serie läuft derzeit sowohl im ZDF als auch bei ZDFneo.

PS. „Midsomer Murders“ heißt „Midsomer-Morde“, nicht etwa „Midsomer-Mörder“. Ein Mörder ist auf Englisch ein „murderer“.

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Leserbriefe (5)

  • Dagmar Lütke
    am 17.10.2017
    Ich liebe die Serie
  • Peter Bamert
    am 17.10.2017
    Geniale Serie. Typisch Englisch :-)
  • Jane Drechsler
    am 17.10.2017
    Wird immer wieder angeschaut, am liebsten die Folgen mit John Nettles.
  • Reinhard Mühe
    am 27.11.2017
    Einfach klasse! Britischer Humor, tolle Landschaften und klasse Schauspieler! I love Britain :-)
  • Renate Kriz
    am 18.06.2018
    Ob Barnaby alt oder neu. Beide auf ihre Art genial, humorig, spannend, schöne Gegend wie ich sie so in England liebe, herrliche Schauspieler, die sich genial ergänzen. Hoffentlich sehen wir sie beide noch oft.

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