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Paddington: Der Findelbär im Dufflecoat

Paddington: Der Findelbär im Dufflecoat

Paddington-Bär-Statue in der Londoner Paddington Station

Paddington Bär ist lieb und höflich, gerät aber immer in irgendeinen Schlamassel. So ist er eben. Von Mr. und Mrs. Brown am Londoner Bahnhof Paddington aufgelesen, bringt der Bär viel Abwechslung ins Familienleben, um es mal vorsichtig auszudrücken. Er hat Fans in aller Welt – nicht erst seit den neuesten Verfilmungen.

Erfunden wurde der Findelbär vom englischen Autor Michael Bond, der in der Folge rund 150 Bücher über das liebe Tier schrieb. Paddington trägt Dufflecoat und Schlapphut, mag Zitrusmarmelade und wurde von der Verwandtschaft aus Peru nach London geschickt, nachdem sein alter Onkel in ein Bärenseniorenheim gezogen war. Michael Bond, der im Juni dieses Jahres verstorben ist, wurde von einem einsam im Regal sitzenden Teddy in einem Spielwarenladen in Paddington Station inspiriert. Er verarbeitete aber auch die Eindrücke aus seiner Jugend, als viele Londoner Kinder aufs Land geschickt wurden, um sie vor den Bombenangriffen zu schützen. Auch sie trugen ihren Koffer und, wie Paddington im ersten Band, ein Schild am Mantel und schauten verloren vor sich hin.

Die Geschichten sind schon mehrfach verfilmt worden, immer im klassischen Zeichentrick. Die neue Kinoversion mischt Animation mit Schauspielerei, und neben Hugh Bonneville als Mr. Brown und Sally Hawkins als Mrs. Brown ist im Film "Paddington 2" auch Hugh Grant mit von der Partie – als eher zwielichtige Gestalt.

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