Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Unser Katalog

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Charles Dickens und das Eisenbahnunglück

Charles Dickens und das Eisenbahnunglück

Charles Dickens in New York, ca. 1867-1868

Was fällt uns zu Charles Dickens ein? Nun, er war der Erfinder des sozialkritischen Romans, allen voran „Oliver Twist“. Er gilt bis heute als einer der größten englischen Autoren. Und er wird mit typisch englischer Weihnacht assoziiert. Zum heutigen 150. Todestag des Schriftstellers haben wir mal ein paar weniger bekannte Fakten aus seinem Leben zusammengetragen:

  1. Dickens wusste, wovon er schrieb, wenn er die elenden Lebensbedingungen der Armen schilderte. Da sein Vater wegen Schulden im Gefängnis saß, musste er schon als Zwölfjähriger in einer Fabrik für Schuhcreme schuften. Dafür unterbrach er die Schule.
  2. Er gab seinen literarischen Figuren höchst seltsame Namen. Ein paar Beispiele: Uriah Heep (Namenspate der Rockband), Canon Crisparkle, Luke Honeythunder, Serjeant Buzfuz, Charity Pecksniff, Ebenezer Scrooge, Martin Chuzzlewit …
  3. Er überlebte ein Eisenbahnunglück. 1865 stürzte bei Staplehurst in Kent eine Brücke ein, während der Zug darüberfuhr. Zehn Menschen starben, vierzig wurden verletzt. Dickens saß in einem Waggon, der halb über der Brücke hängenblieb. Er war körperlich unverletzt und half seinen Mitreisenden, wurde aber für die restlichen fünf Jahre seines Lebens von dem, was er erlebt hatte, verfolgt. Und versuchte Zugfahrten zu vermeiden.
  4. Er hatte eine Freundin. 1858 trennte sich Dickens von seiner Frau Catherine, mit der er zehn Kinder hatte – Grund war die über 25 Jahre jüngere Schauspielerin Ellen Ternan. Wie man sieht, ist die Mittlebenskrise keine neue Erfindung! An Scheidung war nicht zu denken. Catherine nahm nur eins der Kinder mit und ließ die neun anderen beim Gatten (seine Schwägerin übernahm Betreuung und Haushaltsführung). Die Beziehung zwischen Charles und Ellen hielt bis zu seinem Tod 1870.
  5. Dickens war Mitbegründer eines Hauses für „gefallene Mädchen“ und Prostituierte, „Urania Cottage“ in London. Sie sollten dort zur Ruhe kommen und neu anfangen.
  6. Obwohl selbst überzeugter Anglikaner, setzte er sich für mehr Toleranz gegenüber den in Großbritannien lange unterdrückten Katholiken ein.

Quellen u. a.:

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Kultur-Kompass"

Cecelia Ahern über Inspiration, Emotionen und die Magie des Schreibens

Kultur-Kompass | von Julia Stüber

Im Rahmen der lit.COLOGNE hatten wir das Vergnügen, mit Cecelia Ahern zu sprechen – der irischen Bestsellerautorin von „P.S. Ich liebe dich“, deren…

Weiterlesen
Eric Clapton wird 80: Der Mann, der den Blues nicht loslässt

Kultur-Kompass | von Judith Heede

Es gibt Musiker, die kommen und gehen, und dann gibt es Eric Clapton. Der Mann mit der Gitarre, der die 60er mitprägte, die 70er durchtrunken, die…

Weiterlesen
Zum Tolkien Reading Day

Kultur-Kompass | von Susanne Arnold

Seit 2003 wird er jährlich am 25. März zelebriert – der Tolkien Reading Day. Von den einen als kurioser Feiertag belächelt, wird er von der…

Weiterlesen
Marti Pellow: Von Pop über Jazz bis Musical

Kultur-Kompass | von Heike Fries

Der schottische Sänger Marti Pellow wird am 23. März 2025 sechzig Jahre alt. Bekannt wurde er als Frontmann der Band Wet Wet Wet, die vor allem mit…

Weiterlesen