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An Bord der „Mayflower“: Aufbruch in die „Neue Welt“

An Bord der „Mayflower“: Aufbruch in die „Neue Welt“

Von Plymouth aus startete die „Mayflower“ ihre Reise nach Amerika. Klicken Sie auf das Bild, und wir zeigen Ihnen weitere Bilder rund um das „Mayflower“-Jubiläum.

Im September 1620 verließ das Segelschiff „Mayflower“ den Hafen von Plymouth in England. Ihr Ziel: Die „Neue Welt“. Die stürmische Überfahrt der „Pilgerväter“ (nicht zu vergessen die Pilgermütter) spielt eine bedeutende Rolle im Gründungsmythos der Vereinigten Staaten. Auch das Thanksgiving-Fest, ein Jahr später erstmals gemeinsam mit den Einheimischen gefeiert, hat hier seinen Ursprung (und wohl zum ersten Mal aßen Europäer „turkey“, Truthahn, der bis heute beim amerikanischen Erntedankfest serviert wird).

Das internationale Projekt „Mayflower400“ würdigt das Jubiläum. Verglichen mit früheren Anlässen ist die Betrachtungsweise aber viel differenzierter und berücksichtigt auch die Menschen, die damals den Neuankömmlingen gegenüberstanden – symbolisch für alle „Native Americans“ beteiligt sich das Volk der Wampanoag. Sie hatten sich seinerzeit mit den Passagieren der „Mayflower“ arrangiert und ihnen auch durch eine Hungersnot geholfen. Als immer mehr Siedler ankamen, wurden sie zurückgedrängt, später teils gegen ihren Willen christianisiert. Für die Einheimischen begann so eine lange Leidensgeschichte, die bis heute gravierende gesellschaftliche Folgen hat.

An „Mayflower400“ wirken auch die USA und die Niederlande mit, denn dorthin hatten sich die späteren Passagiere eine Zeitlang zurückgezogen. Sie waren sogenannte Seperatisten, eine besonders strenge Abspaltung der ohnehin strengen Puritaner, und wurden in England verfolgt.

Ursprünglich sollten zwei Schiffe Richtung Amerika starten, die „Speedwell“ schlug aber leck, sodass ein Teil ihrer Passagiere auf die ohnehin überfüllte „Mayflower“ wechselte. Die Überfahrt muss schrecklich gewesen sein, viele Menschen und vor allem Kinder überlebten sie nicht. Am Ende kam das Schiff in Cape Cod an, das ursprüngliche Ziel – eine bereits bestehende Siedlerkolonie in Virginia – konnte wegen des Wetters nicht angefahren werden.

Viele Veranstaltungen zum Jubiläum wurden wegen Corona abgesagt oder verschoben, anderes wird online realisiert. Die Internetseite bietet viel zu lesen, Videos und berührende Geschichten.

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