Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Unser Katalog

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Alan Rickman konnte alles spielen

Ob Snape oder der Sonnenkönig: Alan Rickman konnte alles spielen

Ob Snape oder der Sonnenkönig

Fünf Jahre ist es jetzt her, dass Alan Rickman gestorben ist – fünf Jahre ohne einen der vielseitigsten und begabtesten Schauspieler, die Großbritannien hervorgebracht hat. Wir vermissen ihn! Ein kleiner Trost: Ab nächstem Jahr ist geplant, seine seit den 1990ern geführten Tagebücher zu veröffentlichen. Wie man hört, sind sie sehr geistreich und witzig geschrieben.

Rickman konnte alles spielen und war keineswegs, wie oft behauptet wurde, auf Bösewichte festgelegt, auch wenn er für die Darstellung von Severus Snape in den Harry-Potter-Filmen am bekanntesten war (J. K. Rowling hatte ihn für die Rolle persönlich ausgesucht). Okay, auch in der ersten Folge von „Stirb langsam“ spielte er den wenig sympathischen Haupttäter. Aber erstens hatten seine Figuren immer viele Facetten, was gerade auf Snape zutrifft, zweitens überzeugte er auch in sympathischen und sehr menschlichen Rollen wie im Episodenfilm „Tatsächlich … Liebe“ als in Versuchung geratener Ehemann oder als Colonel Brandon in „Sinn und Sinnlichkeit“. In seiner letzten Rolle verkörperte er in „Die Gärtnerin von Versailles“ Sonnenkönig Ludwig XIV. Danach lieh er noch der Raupe Absolem in „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ seine Stimme; der Film kam im Mai 2016, also nach seinem Tod, in die Kinos.

Rickman wurde 1946 in London geboren; er war das Kind irisch-walisischer Eltern. Sein Vater starb, als er acht war – ebenfalls an Krebs. In jungen Jahren zeigte sich, dass Alan ein ausgeprägtes künstlerisches Talent hatte, und zwar fürs Zeichnen ebenso wie fürs Schauspielern. Er entschied sich für die Bühne und spielte in verschiedenen Shakespeare-Stücken, ehe er im Fernsehen und beim Film landete. Wer ihn nur in deutschen Synchronfassungen kennt, weiß vielleicht nicht, was für eine ungewöhnliche und markante Stimme Alan Rickman hatte. Zwei Forscher, die das Geheimnis der „perfekten Stimme“ ergründeten (Themen gibt´s in der Wissenschaft!), kamen 2008 zu dem Ergebnis, eine Kombination der Stimmen von Alan Rickman und Jeremy Irons sei ideal.

Privat war Rickman, anders als sein Harry in „Tatsächlich … Liebe“, offenbar ziemlich solide. Mit seiner Freundin und späteren Ehefrau Rima Horton, die er seit seinem 19. Lebensjahr kannte, war er bis zum Lebensende zusammen. Alan Rickman starb am 14. Januar 2016 in London.

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Kultur-Kompass"

Cecelia Ahern über Inspiration, Emotionen und die Magie des Schreibens

Kultur-Kompass | von Julia Stüber

Im Rahmen der lit.COLOGNE hatten wir das Vergnügen, mit Cecelia Ahern zu sprechen – der irischen Bestsellerautorin von „P.S. Ich liebe dich“, deren…

Weiterlesen
Eric Clapton wird 80: Der Mann, der den Blues nicht loslässt

Kultur-Kompass | von Judith Heede

Es gibt Musiker, die kommen und gehen, und dann gibt es Eric Clapton. Der Mann mit der Gitarre, der die 60er mitprägte, die 70er durchtrunken, die…

Weiterlesen
Zum Tolkien Reading Day

Kultur-Kompass | von Susanne Arnold

Seit 2003 wird er jährlich am 25. März zelebriert – der Tolkien Reading Day. Von den einen als kurioser Feiertag belächelt, wird er von der…

Weiterlesen
Marti Pellow: Von Pop über Jazz bis Musical

Kultur-Kompass | von Heike Fries

Der schottische Sänger Marti Pellow wird am 23. März 2025 sechzig Jahre alt. Bekannt wurde er als Frontmann der Band Wet Wet Wet, die vor allem mit…

Weiterlesen