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Die feine englische Art

Zum Kuscheln: Plaids und weitere Wärmespender

Vier verschiedene Plaids aus Wolle und mit Karomuster auf einem Holzstuhl, im Hintergrund brennt ein Kaminfeuer.

In Plaids aus Wolle und mit Karomuster kann man sich an kalten Tagen herrlich einkuscheln.

Gehen wir nach der Kleidung, sind viele Menschen in Königreich kälteresistent. Beim ersten Sonnenstrahl des Monats März sieht man Männer in Shorts, und ein Minirock ohne Strümpfe ist auch im November die passende Abendgarderobe. Aber zu Hause und des nachts kuscheln die Britinnen und Briten halt auch gern, und so sind die Zeiten längst vorbei, in denen auf ihren Betten ausschließlich Laken plus Wolldecke zu finden waren (was nicht nur kühl, sondern auch rutschig ist). Die Queen soll allerdings ihr Leben lang am liebsten so geschlafen haben, weil sie es aus ihrer Kindheit so kannte.

Heute gibt es reiche Auswahl an weichen und warmen Decken, und die Vielfalt der Begriffe ist verwirrend. Wir sorgen für Klarheit.

Plaid

Ein plaid ist eine Wolldecke, die eher auf dem Sofa als auf dem Bett liegt und in die man sich beim Lesen oder Fernsehen gemütlich einwickelt. Das Wort ist gälisch, stammt aus Schottland und wird „plädd“ ausgesprochen. Das I bleibt also stumm (meistens. Auch in Großbritannien und vor allem den USA gibt es Variationen). Ursprünglich waren Plaids die Schultertücher zum Schottenrock.

Echte Plaids sind aus Wolle und haben meist ein Karomuster, das aus nur zwei Farbtönen oder aus einem ganzen Regenbogen bestehen oder auch ein klassischer Tartan sein kann. Heute sagt man aber auch zu einfarbigen wollenen Kuscheldecken gern „plaid“.

Damit es nicht zu unkompliziert wird: Das Wort kann auch einfach ein Karomuster beschreiben, „a plaid jacket“ ist eine karierte Jacke (die keineswegs aus einer Decke geschneidert sein muss).

Throw

Ein throw – also etwas, das man übers Sofa „wirft“ – ist in den USA der gängige Begriff für den britischen Plaid.

Quilt

Ein quilt ist eine Decke aus zwei Lagen Stoff mit einer Füllung dazwischen, abgesteppt und oft aus ganz verschiedenen Stoffen dekorativ zusammengesetzt. Der Begriff taucht erstmals seit dem 13. Jahrhundert in England auf; im 18. Jahrhundert war kunstvoll gequiltete Kleidung beim Adel hochmodern. Die Tradition zog mit den Auswanderern über den Atlantik und gilt heute als typisch amerikanisch. Quilts können wunderschöne Tagesdecken sein, aber auch Wandbehänge und vieles mehr.

Blanket

Eine ganz normale Decke heißt blanket. (Kleine Randnotiz: A wet blanket, also eine nasse Decke, bezeichnet einen Menschen mit mieser Ausstrahlung, der anderen den Spaß verdirbt).

Duvet

Ein duvet ist heute auch auf den Britischen Inseln die gängigste Bettdecke: ein gestepptes Federbett, mit Daunen oder Fasern gefüllt. Manchmal begegnet uns noch das Wort eiderdown, eine Verkürzung von an eiderdown duvet. Die Amerikaner sagen comforter oder manchmal auch quilt.

Viele Leute in Großbritannien nennen die Bettdecke – egal, ob in der Ein- oder Mehrzahl und aus welchem Material auch immer – einfach the covers. Logisch, denn to cover heißt zudecken. Eine (große) Decke für zwei ist nicht unüblich.

Bedspread

Eine dekorative Tagesdecke heißt im britischen Englisch a bedspread.

Wir wünschen kuschelige Herbstabende und -nächte!

Eine große Auswahl dekorativer Plaids finden Sie in unserem Sortiment.

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