Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Unser Katalog

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

30 Jahre Eurotunnel

Der Eurotunnel ist seit 30 Jahren im Betrieb

Am 18. Oktober 1990 reichten sich die beiden Tunnelarbeiter Graham Fagg und Philippe Cozette die Hände beim Durchstich des Eurotunnels.

1802 erdacht, 1994 eröffnet

Der Eurotunnel, auch „Channel tunnel“ genannt, nahm am 14. November 1994, also vor 30 Jahren, seinen planmäßigen Betrieb auf. Eröffnet wurde er am 6. Mai 1994 von Queen Elisabeth II. und dem damaligen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand. Er führt unter den Ärmelkanal hindurch und verbindet die beiden Terminals Folkestone in England und Coquelles bei Calais in Frankreich. Von dem 50 Kilometer langen Bauwerk, einem wahren Wunderwerk der Ingenieurskunst, verlaufen 38 Kilometer unter dem Meer. Als Passagier reist man entweder mit dem Zug im Personenwagen oder mit dem Auto in einem der Auto-Shuttle-Züge. Mit dem eigenen Fahrzeug darf man leider nicht durch den Tunnel fahren.

Die Idee ist mehr als 200 Jahre alt

Die Idee, einen Tunnel nach England zu bauen, soll schon zu Zeiten Kaiser Napoleons aufgekommen sein, war aber damals technisch kaum realisierbar. Der erste detaillierte und ernstzunehmende Entwurf für einen Kanaltunnel wurde 1802 vom französischen Bergwerksingenieur Albert Mathieu-Favier vorgelegt, aber erst Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einem - wenn auch kurzen - Beginn der Tunnelarbeiten. Schließlich kam der Plan 1957 wieder auf den politischen Tisch. 1973 beschlossen die Regierungen Großbritanniens und Frankreichs den Bau. Doch auch hier kam es zunächst nicht zu einer Realisierung wegen wirtschaftlicher Bedenken. Erst 1987 einigten sich die nationalen Eisenbahngesellschaften beider Länder und begannen mit den Arbeiten, diesmal unterstützt durch die Finanzierung eines Konsortiums aus Banken und anderen Geldgebern.

Sicherheit geht vor

Der Eurotunnel soll nach Angaben der Betreiber sehr sicher sein, auch wenn es natürlich immer wieder zu Unfällen und technischen Pannen kommt. Angesichts der Migrationsproblematik der letzten Jahre wurden die Einreisebestimmungen wie an einem internationalen Flughafen verschärft und der An- und Abreisebereich sicherheitstechnisch abgeriegelt. Dafür sorgen nicht zuletzt mehrere hundert Polizisten, die rund um die Uhr im Einsatz sind.

Aktuelle Entwicklungen

Der Umsatz der Eurotunnel-Betreibergruppe lag im Jahr 2023 bei 1,8 Milliarden Euro, mehr als 20 Prozent davon sind zusätzliche Einnahmen aus einem Hochspannungskabel, das durch den Tunnel führt.

Das Ziel von Yann Leriche, CEO von Getlink, dem Unternehmen hinter dem Eurotunnel, ist es, die Zahl der Personen- und Güterzüge von derzeit 400 pro Tag auf 1.000 zu erhöhen. Zudem sollen die Personen- und Frachtzüge laut Konzernchef Leriche bald auch Städte wie Köln, Genf oder Zürich erreichen.

Spannende Fakten rund um den Eurotunnel

  • Die Fahrzeit beträgt im Regelbetrieb etwa 30 Minuten, während die Fähre 90 Minuten benötigt.
  • Ein Pendelzug für LKW und PKW ist fast 800 Meter lang, die Personenzüge sind in der Regel 400 Meter lang.
  • Insgesamt wurden drei Tunnel gebaut: zwei Haupttunnel für den Verkehr und ein kleinerer Servicetunnel für Wartung und Notfälle.
  • Der Tunnel liegt an seiner tiefsten Stelle 75 Meter unter dem Meeresspiegel.
  • Leider sieht man das Meer über sich nicht, wenn man im Tunnel ist.

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Very British"

Pub Quiz Night: Wie Briten Wissen und Spaß perfekt kombinieren

Very British | von Stephan Mark Stirnimann

Wer die britische Pubkultur liebt, kann sich keiner Einladung zu einem Pub Quiz entziehen. So haben auch wir zugesagt, als es hieß: Team bilden,…

Weiterlesen
Die rote Telefonzelle – mehr als nur ein Wahrzeichen

Very British | von Susanne Arnold

Sie ist Kult! Sie ist eine Ikone! Und sie ist im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden – die rote Telefonzelle der Briten!

Die Geschichte

Ausgerec…

Weiterlesen
Chief Mouser of the Cabinet Office: Hier regiert die Katze!

Very British | von Sandra Wickert

Der Titel „Chief Mouser of the Cabinet Office“ mag skurril klingen, doch er verkörpert eine britische Tradition, die Humor mit dem seriösen Geschäft…

Weiterlesen
Scottish Dance - Mit dem Kilt über die Tanzfläche schweben

Very British | von Stephan Mark Stirnimann

Was gibt es Schöneres, als zu schottischer Musik in einer Gruppe von Gleichgesinnten, namentlich Freunden von Großbritannien, zu tanzen und sich…

Weiterlesen